SMS-Marketing Friseursalon, SMS – Alte Technik, neue Möglichkeiten, Salonkee

SMS – Alte Technik, neue Möglichkeiten

F. Noir

Vertriebsstrategien unterliegen ständiger Evolution: Umso wichtiger ist es, den Überblick über aktuelle Trends zu behalten.

No-Line Commerce, Cross- oder Multi-Channel? Es ist gar nicht so einfach, im Urwald der Marketing-Buzzwords stets den Überblick zu behalten und den passenden Channel für Ihren Friseursalon zu finden. Doch gerade in einer sich ständig verändernden digitalen Welt zahlt es sich in vielerlei Hinsicht aus, mit der Zeit zu gehen. Nur so holen Sie Ihre Kund*innen dort ab, wo sie sich in ihrer Freizeit bewegen und finden sie den passenden Channel für ihren Friseursalon.

Channel für Ihren Friseursalon

Die Welt ist im Wandel: Die Digitalisierung schreitet stetig voran und schon heute scheint ein Alltag ohne Internet und Mobilgeräte für viele Menschen weltweit unmöglich. Die Zukunft der Menschheit wird sich zunehmend vernetzt gestalten. Moderne Smart Home-Geräte wie intelligente Kühlschränke, Lautsprecher oder Kaffeemaschinen erlauben einen ersten Blick in diese Richtung und eröffnen zudem bereits heute zahlreiche neue Möglichkeiten für Nutzer*innen ebenso wie für Vertrieb und Handel. Moderne Vertriebsstrategien werden aber nicht erst in ferner Zukunft relevant werden, sondern sind auch in Zeiten von Smartphones und -watches bereits unabdingbar. Ohne E-Commerce hat heute kaum ein Unternehmen noch eine Chance.

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Online, stationär, gemischt – es gibte zahlreiche Channels

E-Commerce 

E-Commerce steht für Electronic Commerce und umfasst grob gesagt den gesamten Handel in der digitalen Welt. Dazu gehört auch der sogenannte M-Commerce, also Mobile Commerce, der über Mobilgeräte wie Smartphones abgewickelt wird. Allgemein betrachtet lässt sich der gesamte E-Commerce in vier beziehungsweise fünf mögliche Stufen einteilen. Auf der ersten Stufe verfügen Unternehmen über eine Website, auf der Informationen für potentielle Kund*innen online bereitgestellt werden. Die zweite Stufe umfasst auch die Möglichkeit des Dialogs mit Kund*innen über diese Homepage. Auf der dritten Stufe des E-Commerce ist es dann möglich online den Kauf eines Produktes oder einer Leistung abzuschließen. Erst auf Stufe vier kann auch die Zahlung über ein Payment System digital abgewickelt werden. Stufe fünf stellt einen Sonderfall dar und lässt sich nur auf digitale Services anwenden: Sie gilt, wenn auch die Lieferung online ausgeführt wird, zum Beispiel beim Kauf eines Gutscheins oder einer Software, die zum Download zur Verfügung gestellt werden. 

Stationärer Handel

Als Gegenstück zum E-Commerce versteht sich der stationäre Handel, der häufig auch als Point of Sale (PoS) bezeichnet wird. Ein physischer Laden mit Verkaufsfläche, Regalen, Stellplätzen und Werbung regt Kund*innen zu Impulskäufen an und zeichnet sich durch den direkten Kontakt zwischen Kund*innen, Verkäufer*innen und Waren aus. Im Gegensatz zum E-Commerce erlaubt der stationäre Handel das physische Begutachten von Produkten und spricht gleichzeitig auch andere Sinne der Kund*innen an: zum Beispiel durch Hintergrundmusik, kleine Snacks oder das Angebot zum Produkttesten. Zudem ermöglichen Aufsteller, strategische Produktplatzierungen, Warenproben, die Steuerung des Einkaufsweges oder die Regalhöhe zahlreiche zusätzliche Marketingmöglichkeiten.

Von Multi-Channel bis Everywhere Commerce

Die fortschreitende Verflechtung von E-Commerce und stationärem Handel erschließt dabei ungeahntes Potential für den Handel. Und auch für Ihren Friseursalon gibt es den passenden Channel. Diese Kanäle und Vertriebsstrategien spielen aktuell die größte Rolle:

  • Multi-Channel      
  • Cross-Channel
  • Omni-Channel
  • No-Line Commerce
  • Everywhere Commerce

Multi-Channel

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Auch für Friseure kann sich eine Channel-Strategie lohnen

Ist ein Unternehmen auf mindestens zwei Kanälen, zum Beispiel im stationären Handel und im E-Commerce, aufgestellt, spricht man von Multi-Channel Marketing. Dabei findet allerdings keine direkte Verknüpfung zwischen diesen Kanälen statt. Konkret kann das zum Beispiel bedeuten, dass ein Produkt, das online gekauft wurde, nicht im stationären Handel zurückgegeben werden kann. Ein gänzlich kanalübergreifender Einkaufsprozess ist also nicht möglich. Die technischen Systeme laufen separat und auch das Sortiment ist in den meisten Fällen nicht identisch.

Cross-Channel

Der Cross-Channel Handel ist eine Weiterentwicklung des Multi-Channels: Hier werden die verschiedenen Kanäle miteinander verknüpft. Ein bekanntes Feature des Cross-Channel Handels ist das sogenannte Click and Collect, das sich gerade auch während der Corona-Pandemie großer Beliebtheit erfreute: Dabei wird ein Produkt online bestellt und in der Filiale abgeholt. Voraussetzung ist, dass die Daten zu Produkten, Leistungen, Services und Preisen über alle verwendeten Kanäle hinweg konsistent sind. Darüber hinaus ist das Angebot häufig, aber nicht zwangsläufig identisch. Nichtsdestotrotz sind IT- und Payment-Systeme im Cross-Channel noch kanalspezifisch angelegt – eine online Bestellung muss also beispielsweise auch online bezahlt werden. Der Wechsel zum offline Handel ist nicht an jedem Punkt des Kaufprozesses möglich. Alles in allem bestehen nur kleine Unterschiede zwischen Multi- und Cross-Channel: In letzterem ist der Kaufprozess über mehrere Kanäle möglich und es existiert eine zentrale Datenbank.

Omni-Channel

Der Omni-Channel ist wiederrum eine Weiterentwicklung von Multi- und Cross-Channel. Alle möglichen Vertriebswege sind nun gleichzeitig nutzbar und bieten das gesamte Sortiment. Die einzelnen Kanäle spielen nur noch eine untergeordnete Rolle. Viele Unternehmen bieten auch eine App für registrierte Nutzer*innen an, über die personalisierte Angebote, Gutscheincodes oder Vorab-Informationen zu Rabattaktionen individuell ausgespielt werden können. Technisch bestehen kaum Unterschiede zu Multi- und Cross-Channel – diese finden sich stattdessen im beinahe grenzenlosen Zugriff auf das gesamtes Sortiment und in den Möglichkeiten zur Personalisierung durch die Evaluation individuellen Kaufverhaltens.

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Auf der Höhe der Zeit!

No-Line Commerce

Der sogenannte No-Line Commerce bezeichnet die derzeit höchste Entwicklungsstufe des E-Commerce. Erklärtes Ziel ist das problem- und grenzenlose Wechseln zwischen online und offline Kanälen an jedem Punkt des Kaufprozesses. Besonders wichtig für Verbraucher*innen ist darüber hinaus aber auch der niedrigschwellige Zugang zu umfangreichen Informationen. Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit zuverlässig und einfach online die Produktverfügbarkeit an einem bestimmten Standort zu checken. Wo die Grenzen der Vertriebskanäle beim Omni-Channel noch marginal wahrgenommen werden, fallen diese beim No-Line Commerce gänzlich weg – es gibt also buchstäblich keine Linie oder Grenze mehr, die die einzelnen Kanäle voneinander trennt. Der Kaufprozess gestaltet sich insgesamt als eine Kombination aus Multi- und Cross-Channel. Die große Besonderheit ist die Art der Informationsvermittlung über alle Kanäle, die es den Kund*innen ermöglicht, ihre Kaufentscheidungen losgelöst von allen Vertriebskanälen zu treffen.

Everywhere Commerce

Der Everywhere Commerce ist eine Perfektionierung des Multi-Channel Vertriebs. Er beschreibt einen Zustand, in dem der Handel über alle Absatz-Kanäle stattfindet: Ob E-Commerce, stationärer Handel, klassischer Versandhandel, Social Commerce (Handel über Soziale Netzwerke) oder M-Commerce – Kund*innen haben jederzeit und an jedem Ort die Möglichkeit etwas zu kaufen. Durch die zahlreichen, gut vernetzten Kanäle geht Ihnen kein Kunde und keine Kundin mehr verloren, nur weil gerade keine Möglichkeit zum Kauf bestand. Die Kund*innen genießen größtmögliche Convenience und ein verbraucherfreundliches, cross-medial agierendes System.

Auf dem richtigen Channel zum Erfolg

Nicht jeder Channel und jede Strategie eignet sich in gleichem Maße für jeden Betrieb. Nicht alle Channel sind auch perfekt für ihren Friseursalon. Konzentrieren Sie sich auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Kund*innen und ermöglichen Sie ihnen so ein nahtloses Kauf-Erlebnis. Gerade im Friseur- und Beautyhandwerk wird der direkte Kundenkontakt immer die größte Rolle spielen. Nichtsdestotrotz können Sie Ihren Kund*innen mit online Terminbuchungen und Kontaktmöglichkeiten, digitalen Gutschein-Käufen oder Einblicken via Newsletter entgegenkommen und somit effektiv Neukund*innen ansprechen und die Kundenbindung stärken.

Wollen Sie das digitale Konzept Ihres Salons oder Studios weiter ausbauen? Oder einen der obigen Channel für Ihren Friseursalon erschließen? Machen Sie den ersten Schritt: Testen Sie eine der modernsten und vielfältigsten Kundenverwaltungsanwendungen und Salon-Softwares auf dem Markt unter www.salonkee.de

Sie haben Fragen zu unseren Produkten, Preisen o.ä. Nutzen Sie einfach das Kontaktformular und ein Mitarbeiter wird sich schnellstmöglich bei Ihnen melden!

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